Liest sich wie ein Märchen


Es war einmal ein Mann Namens Ferdinand Schillinger. Der tat im Jahr 1932 in Säckingen in der heutigen Turmstraße (damals „Im Hof”) denselben Schritt, wie wir ihn 78 Jahre später unternommen haben: Er eröffnete eine Druckerei.

Später wurde diese Druckerei von Herbert Schuster übernommen, der sie bis zum Jahr 2009 im Edwin-Naef-Weg weiterführte.

Man muss kein Märchenkenner sein, um zu erahnen, dass es sich um die heutige Rößler-Druckerei handelt.

Und? Wie geht die Geschichte weiter? ... Und wenn Sie nicht gestorben sind, dann drucken sie noch heute.
So ist es!


Aus einem verstaubten Berichtsheft von 1959, das wir in unserem Keller gefunden haben:

Hilfsmittel für das Stand- und Registermachen

Der Drucker hat mit dem Formatband ein Hilfsmittel zur Hand, das das Schießen der Form beim Plattendruck vereinfacht. Auf einen starken Karton- oder Pappstreifen wird mit Sorgfalt die Stellung der Länge der einzelnen Seiten der Länge und Breite nach markiert. Auf der einen Seite des Formatbandes werden zweckmäßig der Kapital-, Bund- und Kreuzsteg angegeben, auf der anderen Seite der Mittelsteg mit den Klopfstegen. Der Kapitalsteg und der Mittelsteg dienen als Anlagepunkt an der Form.

Geschrieben vom damaligen Lehrling (14.02.1959)

Ist doch alles klar, oder?

Gedruckt wurden damals laut Berichtsheft u. a. Werbekarten für einen neuen Langstiftzahn (Auftraggeber war ein Dentallabor aus Ostfriesland), Mitgliedskarten des Museumsvereins Lörrach, Lieferscheine für eine Molkerei, Nähauftragszettel für ein damals wie heute modernes Kaufhaus.

Die 38. Woche ist im Berichtsheft mit auffallend schöner und sauberer Handschrift geschrieben. Dort steht von Montag bis Sonnabend geschrieben: Ferien!







Druckerei Rößler
Gewerbestraße 25
79725 Laufenburg
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